Der Dreißigjährige Krieg in der Pfalz

Galt der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) lange als Religionskrieg, so wird er heute in erster Linie als Kampf um die Vormachtstellung im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und in Europa gesehen. Dieser langdauernde Konflikt betraf nicht nur einzelne Regionen innerhalb Deutschlands in unterschiedlichen Phasen in verschiedenem Ausmaß. Wurde die Kurpfalz im Westfälischen Frieden zumindest im rechtlichen Sinne wiederhergestellt, dauerte der Krieg im Westrich über den Friedensschluss hinaus an. Litten vor allem die kurpfälzischen Landesteile in den 1620er Jahren unter der drückenden habsburgischen Besatzung, so führten die Feldzüge des Jahres 1635 zu Bevölkerungsverlusten in unvorstellbarem Ausmaß und zu katastrophalen Lebensbedingungen, vor allem von der Westpfalz bis nach Lothringen und stellen somit ein entscheidendes Moment für die lange zurückreichenden Entwicklungsdefizite dieser Region dar. In der Veranstaltung werden sowohl die wichtigsten Eckdaten und Grundzüge der politischen und der Ereignisgeschichte dargestellt werden. Daneben steht die Interpretation ausgewählter, teils neu entdeckter Quellen und zeitgenössischen Bildmaterials im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Anmeldeschluss: 06.04.2018
Teilnahmegebühr: 30.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 16
Termin:
14.04.2018 09:00 bis 17:00 Uhr
RegioAkademie in der PfalzAkademie
Franz-Hartmann-Str. 9
67466 Lambrecht/Pfalz
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Franz von Sickingen

Franz von Sickingen (2.3.1481-7.5.1523) kennt in der benachbarten Pfalz jedes Kind. Neben Kaiser Maximilian I. wird er als letzter Ritter bezeichnet. Er führte nicht nur mehrere Jahre eine Fehde gegen die Reichsstadt Worms, sondern spielte auch eine Rolle bei der Kaiserwahl Karls V. Sickingen betätigte er sich als Kriegsunternehmer in der Pfalz, in Lothringen und den Niederlanden, vergleichbar den italienischen Condottieri und betrieb mit den Silbergruben am Rheingrafenstein ein einträgliches Geschäft. Seine Kontakte zu mehreren Reformatoren werden in der Veranstaltung ebenso angesprochen wie sein letztes ambitioniertes Projekt, mit Hilfe seiner Standesgenossen Kurfürst zu werden. In der Veranstaltung entsteht durch Vortrag, Interpretation des raren Bildmaterials und durch Quellenlektüre ein Lebensbild des Ritters, das auch die allgemeinen Zeitumstände mit berücksichtigt. – Eine Besichtigung der Burgruine Nanstein, des Sickingen-Grabmals in der St. Andreaskirche und der Sickingen-Ausstellung in der Zehntenscheune trägt zur Abrundung dieses Bildes bei.

Anmeldeschluss: 22.06.2018
Teilnahmegebühr: 30.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 15
Termin:
30.06.2018, 09:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Bürgerhaus Landstuhl

 

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Grabsteine, Säulen, Grenzsteine? Alte Inschriften lesen – Zusatztermin

Nach dem großen Zuspruch zu den Leseübungen alter Handschriften geht es diesmal um das Verständnis, die Bedeutung und Eigenheiten von Inschriften. Dazu gehören Bauinschriften, Denkmäler, Grabsteine, Wegkreuze, Grenzsteine, Möbel, Münzen und viele andere mehr. Eine besondere Schwierigkeit stellen die häufig verwendeten Abkürzungen dar. Auch Fragen nach der Zeitrechnung und der Schreibweise von Zahlen und Chronogramme werden behandelt. Die Teilnehmer/innen können vorab Inschriften aus ihrem Wirkungsbereich, die in der Veranstaltung besprochen werden sollen, einsenden. Gerade für Gästeführer/innen und historischen Relikten Interessierte dürfte dieses Seminar von großem Interesse sein, das auch die Hilfsmittel vorstellt, die wertvolle Dienste zum Verständnis von alten Inschriften leisten.

Anmeldeschluss: 20.04.2018
Teilnahmegebühr: 30.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 15
Termin/e:
28.04.2018 09:00 bis 17:00 Uhr
RegioAkademie in der PfalzAkademie
Franz-Hartmann-Str. 9
67466 Lambrecht/Pfalz
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Jüdisches Leben in den Städten Speyer, Worms und Mainz

Die herausragende Bedeutung der jüdischen Gemeinden in Speyer (Schpira), Worms (Warmaisa) und Mainz (Magenza)im Mittelalter und die einzigartige Verbindung der Gemeinden untereinander soll Thema der Schulungs- und Exkursionsreihe sein.
In diesem Gemeindeverbund wurden wesentliche Grundlagen für das so genannte aschkenasische Judentum nördlich der Alpen gelegt. Die Schriften der Gelehrten der jüdischen Gemeinden um die Jahrtausendwende in den drei Domstädten am nördlichen Oberrhein wirken heute noch in alle Welt und unterstreichen die Bedeutung des Ensembles der SchUM-Gemeinden. Sie galten als Wiege der Gelehrsamkeit und ihre Lehrhäuser zogen Lernende wie auch Lehrende aus ganz Europa an.
Im August 2012 wurde vom Land Rheinland-Pfalz der Antrag für eine Aufnahme des jüdischen Erbes der SchUM-Gemeinden in die Welterbevorschlagsliste eingereicht.
Im Rahmen einer Theorieeinheit sowie drei Einzelexkursionen nach Speyer, Worms und Mainz soll der Existenz der einst blühenden jüdischen Gemeinden nachgespürt werden und die späteren Entwicklungen der jeweiligen jüdischen Gemeinden bis heute in den jeweiligen Domstädten sichtbar gemacht werden.

Anmeldeschluss: 02.02.2018
Teilnahmegebühr: 84.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 20
Termin/e:
19.02.2018 19:00 bis 22:00 Uhr
Rathaus Mainz

25.02.2018 10:00 bis 16:00 Uhr
Rathaus Mainz

04.03.2018 13:30 bis 17:00 Uhr
Exkursion
Treffpunkt für die Exkursion wird noch bekannt gegeben.

10.03.2018 13:30 bis 17:00 Uhr
Exkursion
Treffpunkt für die Exkursion wird noch bekannt gegeben.

Flyer Fortbildung SchUM-Städte 2018

 

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Naturführer/innen am Oberrhein…Guides natures dans la Région du Rhin supérieur 20.10.18

 

Pfälzer Spitzen-Weinlagen (Premier Cru du Palatinat),
Rheingrabenrand (Faille vosgienne) und/et Heidenlöcher („Trous Païens“)

Die „Naturführer Pfalz“ laden Sie ein zu einer Wanderung entlang der besten Weinlagen der Pfalz. Zunächst durchqueren wir die Spitzenlagen „Mäushöhle“ und „Herrgottsacker“. Durch einen Lösshohlweg gelangen wir zu einem Aufschluss an der Rheingraben-Störung. Im Wald bergauf geht’s dann zur frühmittelalterlichen Fliehburg „Heidenlöcher“ und schließlich zur Michaelskapelle mit ihrer großartige Aussicht.

Unterwegs ist ein Picknick mit lokalen Spezialitäten vorgesehen.

Les „Guides de la Nature Palatinat“ vous invitent à une randonnée parmi les meilleures vignobles du Palatinat. D’abord nous traversons les vignes Premier Cru du „Mäushöhle“ et „Herrgottsacker“. Par un chemin creux du loess nous arrivons à un géotope sur la faille vos-gienne. À travers la forêt, nous atteignons les „Heidenlöcher“, un refuge au début du Moyen-Âge, et enfin la chapelle Saint Michel avec une vue magnifique.

En route nous prévoirons un pique-nique avec des spécialités régionales.

Das grenzüberschreitende Treffen dient dem gegenseitigen grenzüberschreitenden Austausch der Naturführer/innen und dem Kennenlernen der naturräumlichen Besonderheiten am Oberrhein.

Cette rencontre transfrontalier soutient l´échange des guides natures dans la région du
Rhin supérieur et faire connaissance avec les particularités nature.

Anmeldeschluss: 12.10.2018
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Teilnehmeranzahl: 8 – 15

Termin:
20.10.2018, 11:00 bis 16:30 Uhr

Treffpunkt/Lieu: D-67146 Deidesheim, Wanderparkplatz/Parking „Sensental“
Wegstrecke/Route: 6 km, 160 m Höhenmeter/mètres de dénivelé

RegioAkademie in der PfalzAkademie
Franz-Hartmann-Str. 9
67466 Lambrecht/Pfalz
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Von Holzschlittlern und Pottaschsiedern – Wanderung im Elmsteiner Tal-ZUSATZTERMIN

Im Elmsteiner Tal wandern wir entlang zahlreicher Zeugnisse früherer Bewirtschaftung, die unsere pfälzische Kulturlandschaft geprägt haben.
Alte Schmelz, Wooge, Klausen und Wüstungen lassen die Vergangenheit lebendig werden, in der die Menschen von und mit dem Wald lebten.
Zum Abschluss erleben wir eine kleine Führung in der historischen Samenklenge, Museum der Forst- und Waldgeschichte in Elmstein.

Organisatorisches:
Die Wanderstrecke beträgt etwa 6 km, mittlere Kondition (schmale Wege, teilweise steilere Anstiege) ist erforderlich.
Einkehr in der Wolfschluchthütte (auf eigene Kosten) vorgesehen.
Mitzubringen: gutes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung (Sonnen- bzw. Regenschutz), Wasser für unterwegs, ggf. Vesper nach persönlichem Bedarf.

Anmeldeschluss: 08.06.2018
Teilnahmegebühr: 13.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 20
Treffpunkt: Naturfreundehaus Elmstein

Termin/e:
16.06.2018 10:00 bis 15:00 Uhr

RegioAkademie in der PfalzAkademie
Franz-Hartmann-Str. 9
67466 Lambrecht/Pfalz
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Von Holzschlittlern und Pottaschsiedern 

Im Elmsteiner Tal wandern wir entlang zahlreicher Zeugnisse früherer Bewirtschaftung, die unsere pfälzische Kulturlandschaft geprägt haben.
Alte Schmelz, Wooge, Klausen und Wüstungen lassen die Vergangenheit lebendig werden, in der die Menschen von und mit dem Wald lebten.
Zum Abschluss erleben wir eine kleine Führung in der historischen Samenklenge, Museum der Forst- und Waldgeschichte in Elmstein.

Organisatorisches:
Die Wanderstrecke beträgt etwa 6 km, mittlere Kondition (schmale Wege, teilweise steilere Anstiege) ist erforderlich.
Einkehr in der Wolfschluchthütte (auf eigene Kosten) vorgesehen.
Mitzubringen: gutes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung (Sonnen- bzw. Regenschutz), Wasser für unterwegs, ggf. Vesper nach persönlichem Bedarf.

Anmeldeschluss: 30.05.2018
Teilnahmegebühr: 13.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 20

Termin/e:
09.06.2018, 10:00 bis 15:00 Uhr

RegioAkademie in der PfalzAkademie
Franz-Hartmann-Str. 9
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Naturführer/innen am Oberrhein – Guides natures dans la Région du Rhin supérieur

Die grenzüberschreitenden Treffen dienen dem gegenseitigen Austausch der Naturführer/innen und dem Kennenlernen der naturräumlichen Besonderheiten am Oberrhein.
Les rencontres transfrontaliers soutient l`échange des guides natures dans la région du Rhin supérieur et faire connaissance avec les particularités natures.

Drei-Burgen-Wanderung an der pfälzisch-elsässischen Grenze
Randonnée de trois châteaux à la frontière palatine-alsacienne 

Die „Naturführer Pfalz“ laden ein zu einer Burgen-Wanderung im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Ursula und Johannes Schauer werden uns auf den Schlossberg mit seinen drei Burgruinen Löwenstein, Hohenburg und Wegelnburg führen. Schwerpunkte werden sein die Geologie des Buntsandsteins, die typischen Felsenburgen des Wasgaus, die Flora von Burgruinen und Aspekte zur Grenzlage. Nach der Wanderung treffen wir uns in der „Kräuterschule Wildwiese“ im benachbarten Wingen. Dort erfahren wir von den Schauers etwas zur Verwendung von Wildkräutern und werden auch selbst ein kleines Essen zubereiten.

Les „Naturführer Pfalz“ invitent à une randonnée aux châteaux en réserve de biosphère Forêt du Palatinat-Vosges du Nord. Dirigé par Ursula et Johannes Schauer nous montons le Schlossberg avec les ruines de châteaux du Loewenstein, Hohenbourg et Wegelnburg. L’accent sera la géologie du grès vosgien, les châteaux de rocher typiques de la Vasgovie, la flore des ruines et des aspects de la région frontalière. Après la randonnée nous nous retrouvons à l’école aux herbes „Wildwiese“ à Wingen. Là on entend un peu sur l’utilisation des herbes sauvages. À la fin on va préparer un petit repas.

Das grenzüberschreitende Treffen dient dem gegenseitigen grenzüberschreitenden Austausch der Naturführer/innen und dem Kennenlernen der naturräumlichen Besonderheiten am Oberrhein.

Cette rencontre transfrontalier soutient l´échange des guides natures dans la région du Rhin supérieur et faire connaissance avec les particularités nature.

Anmeldung bis/insription jusq’à: 13.04.2018
Teilnahmegebühr: kostenfrei
Teilnehmeranzahl: 8 – 25
Termin:
21.04.2018, 11:00 bis 16:30 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz/Parking Gimbelhof, F-67510 Lembach

Ausrüstung/Matériel nécessaire:
Chaussures de marche, vêtements résistants aux intempéries, boissons et quelque chose à manger pour un pique-nique.
Wanderschuhe, wetterangepasste Kleidung, Getränke, Vesper für das gemeinsame Picknick.

 

Die Veranstaltung wird durch die Oberrheinkonferenz gefördert.
Le rencontre est subventioné par la conférence du Rhin supérieur.

 

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