Jüdisches Leben in den Städten Speyer, Worms und Mainz

Die herausragende Bedeutung der jüdischen Gemeinden in Speyer (Schpira), Worms (Warmaisa) und Mainz (Magenza)im Mittelalter und die einzigartige Verbindung der Gemeinden untereinander soll Thema der Schulungs- und Exkursionsreihe sein.
In diesem Gemeindeverbund wurden wesentliche Grundlagen für das so genannte aschkenasische Judentum nördlich der Alpen gelegt. Die Schriften der Gelehrten der jüdischen Gemeinden um die Jahrtausendwende in den drei Domstädten am nördlichen Oberrhein wirken heute noch in alle Welt und unterstreichen die Bedeutung des Ensembles der SchUM-Gemeinden. Sie galten als Wiege der Gelehrsamkeit und ihre Lehrhäuser zogen Lernende wie auch Lehrende aus ganz Europa an.
Im August 2012 wurde vom Land Rheinland-Pfalz der Antrag für eine Aufnahme des jüdischen Erbes der SchUM-Gemeinden in die Welterbevorschlagsliste eingereicht.
Im Rahmen einer Theorieeinheit sowie drei Einzelexkursionen nach Speyer, Worms und Mainz soll der Existenz der einst blühenden jüdischen Gemeinden nachgespürt werden und die späteren Entwicklungen der jeweiligen jüdischen Gemeinden bis heute in den jeweiligen Domstädten sichtbar gemacht werden.

Anmeldeschluss: 02.02.2018
Teilnahmegebühr: 84.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 20
Termin/e:
19.02.2018 19:00 bis 22:00 Uhr
Rathaus Mainz

25.02.2018 10:00 bis 16:00 Uhr
Rathaus Mainz

04.03.2018 13:30 bis 17:00 Uhr
Exkursion
Treffpunkt für die Exkursion wird noch bekannt gegeben.

10.03.2018 13:30 bis 17:00 Uhr
Exkursion
Treffpunkt für die Exkursion wird noch bekannt gegeben.

Flyer Fortbildung SchUM-Städte 2018

 

Dieser Beitrag wurde unter Gästeführer/innen abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.