Der Dreißigjährige Krieg in der Pfalz

Galt der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) lange als Religionskrieg, so wird er heute in erster Linie als Kampf um die Vormachtstellung im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und in Europa gesehen. Dieser langdauernde Konflikt betraf nicht nur einzelne Regionen innerhalb Deutschlands in unterschiedlichen Phasen in verschiedenem Ausmaß. Wurde die Kurpfalz im Westfälischen Frieden zumindest im rechtlichen Sinne wiederhergestellt, dauerte der Krieg im Westrich über den Friedensschluss hinaus an. Litten vor allem die kurpfälzischen Landesteile in den 1620er Jahren unter der drückenden habsburgischen Besatzung, so führten die Feldzüge des Jahres 1635 zu Bevölkerungsverlusten in unvorstellbarem Ausmaß und zu katastrophalen Lebensbedingungen, vor allem von der Westpfalz bis nach Lothringen und stellen somit ein entscheidendes Moment für die lange zurückreichenden Entwicklungsdefizite dieser Region dar. In der Veranstaltung werden sowohl die wichtigsten Eckdaten und Grundzüge der politischen und der Ereignisgeschichte dargestellt werden. Daneben steht die Interpretation ausgewählter, teils neu entdeckter Quellen und zeitgenössischen Bildmaterials im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Anmeldeschluss: 06.04.2018
Teilnahmegebühr: 30.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 16
Termin:
14.04.2018 09:00 bis 17:00 Uhr
RegioAkademie in der PfalzAkademie
Franz-Hartmann-Str. 9
67466 Lambrecht/Pfalz
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