Die Pilze des Bienwalds

Unterirdisch oder in toten Bäumen breiten sie sich heimlich aus
– manchmal über Kilometer hinweg. Pilze sind ökologisch von größter Bedeutung. Sie recyceln alle organischen Abfälle. Es werden Nährstoffe und Humus für neues Wachstum daraus. Pilze sind Kosmopoliten, besiedeln viele Lebensräume und machen diese fruchtbar, wie etwa die Mykorrhiza-Pilze, zu denen auch der Steinpilz gehört.
Und wenn nach regnerischen Tagen im Herbst die Sonne scheint, dann wachsen sie über Nacht aus dem Boden und wir haben Gelegenheit, die Vielfalt an Formen, Farben und Arten dieser faszinierenden Lebewesen zu bestaunen.
Welche Pilze wachsen im Wald und welche charakteristischen Merkmale können wir an ihnen finden? Was können uns Bäume über Pilze verraten? Finden wir essbare Arten wie Rotkappe, Pfifferling, Steinpilz? Welche Pilze sind giftig? Wie würde es dem Wald ohne Pilze gehen? Diese und andere Fragen werden unter fachkundiger Leitung der Biologin Dr. Astrid Schnakenberg beantwortet.
Ziel des Kurses ist das Kennenlernen der Arten und ihr Stand im Ökosystem Wald, außerdem die Vermittlung der Grundlagen für richtiges und sicheres Sammeln.
Mitzubringen sind: Weiden – oder Spankorb, Schälmesser (Pilzmesser).

Da es sich um eine Exkursion handelt, bitte unbedingt wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Vierbeinige „Kollegen“ dürfen leider nicht mit.

Teilnahmegebühr: 16.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 16
Anmeldeschluss: 30.09.2022
Anmeldeformular

Termin:
Samstag, 08.10.2022, 10:00 – 13:00 Uhr
Ort: Salmbacher Passage, Bienwald

Weitere Infos erhalten Sie hier.

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