Jüdisches Leben in den Städten Speyer, Worms und Mainz

Die herausragende Bedeutung der jüdischen Gemeinden in Speyer (Schpira), Worms (Warmaisa) und Mainz (Magenza) im Mittelalter und die einzigartige Verbindung der Gemeinden untereinander soll Thema der Schulungs- und Exkursionsreihe sein.
In diesem Gemeindeverbund wurden wesentliche Grundlagen für das so genannte aschkenasische Judentum nördlich der Alpen gelegt. Die Schriften der Gelehrten der jüdischen Gemeinden um die Jahrtausendwende in den drei Domstädten am nördlichen Oberrhein wirken heute noch in alle Welt und unterstreichen die Bedeutung des Ensembles der SchUM-Gemeinden. Sie galten als Wiege der Gelehrsamkeit und ihre Lehrhäuser zogen Lernende wie auch Lehrende aus ganz Europa an.
Im August 2012 wurde vom Land Rheinland-Pfalz der Antrag für eine Aufnahme des jüdischen Erbes der SchUM-Gemeinden in die Welterbevorschlagsliste eingereicht.
Im Rahmen einer Theorieeinheit sowie drei Einzelexkursionen nach Speyer, Worms und Mainz soll der Existenz der einst blühenden jüdischen Gemeinden nachgespürt werden und die späteren Entwicklungen der jeweiligen jüdischen Gemeinden bis heute in den jeweiligen Domstädten sichtbar gemacht werden.

Anmeldeschluss: 11.01.2019
Teilnahmegebühr: 84.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 20

Termine:
Theorieeinheit:
Montag, 21.01.2019, 19:00 bis 22:00 Uhr
Rathaus Mainz

Ganztägige Exkursion Mainz
Sonntag, 27.01.2019, 10:00 bis 16:00 Uhr

Halbtägige Exkursion Worms
Sonntag, 03.02.2019, 13:30 bis 17:00 Uhr

Halbtägige Exkursion Speyer
Samstag, 09.02.2019, 13:30 bis 17:00 Uhr

 

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