Jüdisches Leben in den Städten Speyer, Worms und Mainz

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir diese Fortbildung im November erneut an:

Die herausragende Bedeutung der jüdischen Gemeinden in Speyer (Schpira), Worms (Warmaisa) und Mainz (Magenza) im Mittelalter und die einzigartige Verbindung der so genannten SchUM-Gemeinden untereinander ist Thema der Schulungs- und Exkursionsreihe.
In diesem Gemeindeverbund wurden wesentliche Grundlagen für das so genannte aschkenasische Judentum nördlich der Alpen gelegt. Die SchUM-Gemeinden galten als Wiege der Gelehrsamkeit und ihre Lehrhäuser zogen Lernende wie auch Lehrende aus ganz Europa an. Im Juli 2021 hat das Welterbekomitee die SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz mit ihren Synagogen, Mikwen und Friedhöfen zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Im Rahmen einer Theorieeinheit sowie drei Einzelexkursionen nach Speyer, Worms und Mainz soll der Existenz der einst blühenden jüdischen Gemeinden nachgespürt und die späteren Entwicklungen der jeweiligen jüdischen Gemeinden bis heute in den jeweiligen Domstädten sichtbar gemacht werden.

Das Seminar wird von der Mainzer Kulturjournalistin und Kunsthistorikerin Anke Sprenger, M.A., zertifiziert für das Führen in den SchUM-Gemeinden, geleitet.

Teilnahmegebühr: 98.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 15
Anmeldeschluss: 21.10.2022
Anmeldeformular

Termine:

Theorieeinheit
Donnerstag, 03.11.2022, 19:00 bis 21:00 Uhr, online

Ganztägige Exkursion Mainz (Magenza)
Sonntag, 06.11.2022, 10:00 bis 17:00 Uhr

Halbtägige Exkursion Speyer (Schpira)
Samstag, 12.11.2022, 10:00 bis 14:00 Uhr

Halbtägige Exkursion Worms (Warmaisa)
Sonntag, 20.11.2022, 10:00 bis 14:00 Uhr

Weitere Infos erhalten Sie hier.

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