Jüdisches Leben in den Städten Speyer, Worms und Mainz

Die herausragende Bedeutung der jüdischen Gemeinden in Speyer (Schpira), Worms (Warmaisa) und Mainz (Magenza)im Mittelalter und die einzigartige Verbindung der Gemeinden untereinander soll Thema der Schulungs- und Exkursionsreihe sein.
In diesem Gemeindeverbund wurden wesentliche Grundlagen für das so genannte aschkenasische Judentum nördlich der Alpen gelegt. Die Schriften der Gelehrten der jüdischen Gemeinden um die Jahrtausendwende in den drei Domstädten am nördlichen Oberrhein wirken heute noch in alle Welt und unterstreichen die Bedeutung des Ensembles der SchUM-Gemeinden. Sie galten als Wiege der Gelehrsamkeit und ihre Lehrhäuser zogen Lernende wie auch Lehrende aus ganz Europa an.
Im Januar 2020 wurde vom Land Rheinland-Pfalz der Antrag für eine Aufnahme des jüdischen Erbes der SchUM-Gemeinden in die UNESCO-Weltkulurerbeliste eingereicht.
Im Rahmen einer Theorieeinheit sowie drei Einzelexkursionen nach Speyer, Worms und Mainz soll der Existenz der einst blühenden jüdischen Gemeinden nachgespürt werden und die späteren Entwicklungen der jeweiligen jüdischen Gemeinden bis heute in den jeweiligen Domstädten sichtbar gemacht werden.

Das Seminar wird von der Mainzer Kulturjournalistin und Kunsthistorikerin Anke Sprenger, M.A., zertifiziert für das Führen in den SchUM-Gemeinden, geleitet.

Anmeldeschluss: 21.02.2020
Teilnahmegebühr: 98.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 20

Termine:

Theorieeinheit
Montag, 02.03.2020, 19:00 bis 21:00 Uhr

Ganztägige Exkursion Mainz
Sonntag, 08.03.2020, 10:00 bis 17:00 Uhr

Halbtägige Exkursion Speyer
Sonntag, 14.03.2020, 10:00 bis 14:00 Uhr

Halbtägige Exkursion Speyer
Sonntag, 15.03.2020, 12:00 bis 16:00 Uhr

 

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