Jüdisches Leben in der Pfalz

Jüdische Kultur in der Pfalz hat eine lange Geschichte mit Höhen und Tiefen, deren Anfänge bis ins Mittelalter zurück reichen. Die ältesten Dokumente über jüdisches Leben in der Pfalz kennen wir aus Speyer (1084), das damals als eine der „SchUM-Gemeinden“ gemeinsam mit Worms und Mainz das Zentrum der jüdischen Kultur in Westeuropa bildete.
Auch in Landau (1273) und Neustadt (1331) gibt es schon frühe Nachweise jüdischen Lebens. Nach fünf Jahrhunderten wachsen die jüdischen Gemeinden im 18. Jahrhundert erneut stark und gewinnen an Bedeutung. Um 1850 lebten in der Pfalz etwa 15 000 Juden, die vielerorts als Händler und Kaufleute das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der Region prägten. Durch die Nationalsozialisten wurde das Judentum gewaltsam vernichtet.
Heute ist jüdisches Leben in der Pfalz wieder neu am Entstehen und Wachsen.
Im Seminar vermittelt der Referent, Stefan Meißner, Hintergrundwissen zur jüdischen Kultur und Religion. Wir starten mit einem Besuch in der neuen Synagoge in Speyer.

Anmeldeschluss: 17.03.2020
Teilnahmegebühr: 10.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 20

Termin:
Dienstag, 24.03.2020, 17:00 bis 20:30 Uhr

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