SCHRITTWEISE WIEDERAUFNAHME DES SCHULUNGSBETRIEBS

Seit dem 02.06.2020 nehmen wir gemäß der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz unseren Kursbetrieb wieder schrittweise auf.

Dies ist allerdings nur  unter strikter Einhaltung unseres Hygienekonzeptes  möglich.
Wir bitten alle Kursteilnehmenden und Kursleitenden daher, unser Hygienekon-zept  sorgfältig durchzulesen und die erforderlichen Hygienemaßnahmen zu beachten.

Über die neuen Termine unserer unterbrochenen Lehrgänge und Tagesveranstaltungen werden wir Sie als Kursteilnehmende per E-Mail informieren.

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Zertifizierte/r Natur- und Landschaftsführer/in „Zentraler Pfälzerwald“

Der Pfälzerwald bildet zusammen mit den Nordvogesen das größte geschlossene Waldgebiet Mitteleuropas und das erste grenzüberschreitende Biosphärenreservat der Europäischen Union. Große, unzerschnittene Waldgebiete, ein Waldanteil von über 70 %, zahlreiche Sandsteinfelsen und Felsenburgen, geringe Besiedlungsdichte, vielfältige Lebensräume aufgrund des hohen Anteils extremer Standortverhältnisse sowie eine vielgestaltige historische Kulturlandschaft machen die Einzigartigkeit dieses Großschutz-gebietes aus. Pfälzerwald und die ebenfalls teilweise zum Biosphärenreservat gehörende Weinstraße sind aber auch die wichtigsten Tourismusregionen der Pfalz. Diese unterschiedlichen Anforderungen erfordern verantwortungsvolles Handeln von den Bewohner*innen und Besucher*innen dieser Region.
Eine professionelle Umweltbildung sowie das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) schaffen die Voraussetzungen hierfür. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer*innen (ZNL) wirken daher vor allem in zwei Richtungen:

1.)  Aufbau und Unterstützung des nachhaltigen Tourismus durch Naturerlebnisführungen, als Kontaktpersonen und Betreuer*innen für einheimische und auswärtige Gäste
2.) Unterstützung der BNE im Pfälzerwald durch Bildungsangebote

ZNL sollten somit über fundierte pädagogische Kenntnisse und Fähigkeiten, über landes- und naturkundliches sowie ökologisches Wissen und darüber hinaus über ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, Teamgeist und Organisationstalent verfügen.

Der Lehrgang hat zum Ziel, diese Aspekte zusammenzuführen und in die Praxis umzusetzen.

Ort: Wasgau-Ölmühle, Turnstrasse 12, Hauenstein und div. Exkursionsorte
Teilnahmegebühr: 720.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 16

Allgemeine Infos können Sie dem Flyer entnehmen.
Weitere Infos zum Stundenplan und Ablauf erhalten Sie telefonisch (06325 1800-241/242/243) oder per Mail (regioakademie@pfalzakademie.bv-pfalz.de).

Die Qualifizierung wird in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Hauenstein, Landesforsten Rheinland-Pfalz, dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, der POLLICHIA e.V. und dem NABU Annweiler / Hauenstein durchgeführt.

 

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Deutsch-Französisches Glossar

Interaktives naturkundliches Glossar französisch-elsässisch-deutsch -pfälzisch für Naturführende / Glossaire dynamique des naturalistes français-allemand-dialectal

Das Projekt dient dem aktiven Austausch von Naturführenden beidseits der Grenze und ist partizipativ angelegt. Im Rahmen des innovativen Kleinprojektes wird – als Werkzeug zum Austausch – ein Glossar als interaktive Datenbank, mit nutzerfreundlicher Oberfläche als Website und Mobilversion aufgebaut, die während der Projektlaufzeit in Form von Partizipation getestet und durch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen bekannt gemacht wird. Das „Deutsch-französisches Wörterbuch für Natur- und Landschaftsführer/innen“ hilft im Umweltbereich die Sprachbarrieren abzubauen. Es ergänzt sinnvoll die vorhandenen Aktivitäten zur grenzüberschreitenden Zusammen-arbeit im Bereich Natur und Landschaft, ermöglicht grenzüberschreitende Begegnungen und Vertiefungen nicht nur für Spezialisten, sondern auch für interessierte Laien und letztlich die breite Öffentlichkeit, vertieft die natur- und landeskundlichen Kenntnisse über die Nachbarschaft jenseits der Grenzen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Förderung einer gemeinsamen  „oberrheinischen“ Identität.
Im ersten Schritt soll eine interaktive Datenbank aufgebaut werden, im zweiten
Projektabschnitt werden interaktive und partizipative Tests der Datenbank mit verschiedenen Zielgruppen wie Schulklassen verschiedener Altersstufen in d-f
Tandems, Naturführenden, Senioren, etc. durchgeführt.
Flankiert wird das Projekt durch Einbeziehung von Fachleuten (Naturkundler sowie Sprachenexperten) und zwei öffentliche Veranstaltungen.

Weitere Infos können Sie dem Flyer entnehmen.

Träger des Projekts: Bezirksverband Pfalz
Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Kleinprojektefonds Interreg V Oberrhein.

 

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Die deutschen Kaiser – Zusatzseminar

Einführungsseminar zur großen Ausstellung im Landesmuseum Mainz „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“.

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir dieses 2-tägige Seminar zu zusätzlichen Terminen an!

Das 2-tägige Einführungsseminar zur großen Ausstellung im Landesmuseum Mainz „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht. Von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa (9. September 2020 bis 18. April 2021)“ bietet grundlegende Kenntnisse zur Geschichte der deutschen Kaiserzeit, die für fünf Jahrhunderte im Hohen Mittelalter die Geschicke Mitteleuropas nachhaltig prägte. Ausgehend von der fränkischen Dynastie der Karolinger und der Erneuerung der römischen Reichsidee unter Karl dem Großen skizziert sie wichtige Ereignisse und wesentliche Grundlinien kaiserlicher Politik im hohen Mittelalter unter den Dynastien der sächsischen Ottonen, der pfälzischen Salier und der schwäbischen Staufer, als die Gegenden am Ober- und Mittelrhein zu den Kerngebieten des Reiches zählten.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Selbstverständnis des mittelalterlichen König- und Kaisertums (Königswahl, Gottesgnadentum, Insignien), die Beziehungen des Kaisertums zu Kirche, Adel, Städten und Bauern sowie zur jüdischen Minderheit.
Ein deutlicher Schwerpunkt liegt auf den Grundlagen der kaiserlichen Macht (Grundbesitz, Reichsgut, Geldeinnahmen, Wirtschaft, besondere Rolle der Kirche).
Der Referent geht außerdem auf verschiedene Gruppen von Exponaten – soweit bislang bekannt – näher ein, wozu die Reichskleinodien, Siegel, Domschätze, Gewänder, Buchmalerei und anderes mehr zählen, und erläutert wichtige Fragen zur mittelalterlichen Geschichtsschreibung (Urkunden und Historiographie, Chroniken und Annalen) und zu den Methoden und Ergebnissen der Mittelalterarchäologie.

Die Fortbildung wird von dem Historiker Dr. Hans-Joachim Kühn geleitet.

Teilnahmegebühr: 48.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 18

Termine:
Samstag, 12.09. und 26.09.2020, jeweils 09:00 bis 16:00 Uhr
Ort: N.N.

 

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