Hinweis zur aktuellen Situation

Gemäß der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz vom 30.10.2020 können Bildungsangebote  im November grundsätzlich unter strikter Einhaltung der Maskenpflicht und der Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Die aktuelle Coronoa-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz finden Sie hier.

Über das weitere Vorgehen (Ausfall Ihrer Fortbildung, Unterbrechung oder Umstellung auf digitale Lerninhalte) werden wir Sie per E-Mail oder telefonisch  informieren.

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Wiesenbewässerung im Queichtal – Fortbildung für Naturführer/innen – verschoben

Die Wiesen entlang der Queich, einem kleinen Fluss in Rheinland-Pfalz, weisen eine Besonderheit auf: die Wiesenbewässerung. Diese jahrhundertealte landwirtschaftliche Kulturtechnik gibt es nur noch an wenigen Stellen in Deutschland. Sie gilt als „Immaterielles Kulturerbe“ und ruft eine besondere Flora und Fauna hervor.

Im Rahmen der Fortbildung wird Pirmin Hilsendegen, Biologe, Sprecher und Koordinator der Interessengemeinschaft Queichwiesen, über folgende Aspekte informieren:

– Bedeutung der Wiesenbewässerung für die Landwirtschaft
– Historische Entwicklung der Wiesenbewässerung
– Rechtliche Aspekte
– Immaterielles Kulturerbe
– Lebensraum Wässerwiesen
– Gestaltung von Führungen zum Thema Wässerwiesen
– Vermeidung von Konflikten

Teilnahmegebühr: 36.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 15

Neue Termine werden hier veröffentlicht

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Qualifizierung von Gästeführer/innen Eisenberg und Ebertsheim

Als Botschafter/in ihrer Region müssen sich Gästeführer/innen einem reiseerfahrenen Publikum stellen, das eine kurzweilige und professionelle Führung bestehend aus fundierter Information und Unterhaltung erwartet.

Die Schulung vermittelt in Vorträgen, Übungen und Exkursionen Inhalte in Geschichte und Kunstgeschichte, geographische und regionale Besonderheiten sowie soziokulturelle Hintergründe. Daneben werden Sozialkompetenzen und Organisationsgeschick geschult. Auch rechtliche Aspekte sind Teil des Kurses.

Die Fortbildung orientiert sich an den Richtlinien des Bundesverbands der Gästeführer/innen Deutschlands (BVGD) e. V.

Zum Erhalt des Zertifikates muss eine Prüfung abgelegt werden.

Anmeldeschluss: 28.10.2020
Teilnahmegebühr: 420.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 16

Lehrgangsstart:
im Januar 2021

Allgemeine Infos können Sie dem Flyer entnehmen: Flyer GF Eisenberg 2020

Weitere Infos zum Stundenplan und Ablauf erhalten Sie telefonisch (06325 1800-241/242/243) oder per Mail (regioakademie@pfalzakademie.bv-pfalz.de)

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Botanik – Fortbildung für Gästeführer/innen

Die Pfalz bietet viele kulturelle und touristische Highlights und manche davon stehen in engem Zusammenhang mit Pflanzen, z.B. der Weinbau, die Mandelblüte und die Kastanientage. Neben diesen Highlights gibt es u.a. auf Grund der Klimagunst unserer Region viele andere Pflanzen, die in den Städten, Dörfern, Parks und Gärten wachsen und in einer Führung erwähnt werden könnten. An vielen Orten begegnen uns interessante Bäume, Sträucher oder andere Pflanzen. Diese in eine Führung einzubeziehen oder sogar eine Führung anhand von Pflanzen aufzubauen sind interessante Aspekte, die den Gästen neue Perspektiven aufzeigen und den Kundenkreis erweitern können.

Der Kurs „Botanik für Gästeführer/innen“ gibt zunächst eine allgemeine Einführung in die „Lehre von den Pflanzen“ – nichts Anderes bedeutet das Wort „Botanik“ -, denn bestimmte Grundlagen und Grundbegriffe sind notwendig, um sich einen Weg im Reich der Pflanzen zu bahnen.
Ausgehend von diesen Grundlagen werden im theoretischen Teil „im Bild“ und bei den Exkursionen „in Natura“ Pflanzen an ihren Standorten (in der Stadt, im Park, in Gärten, im Weinberg oder entlang der Straßen), im Zusammenhang mit ihrer Herkunft, ihrer Verwandtschaft und ihren Besonderheiten vermittelt.

Anmeldeschluss: 07.09.2020
Teilnahmegebühr: 72.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 15

Termine:
15.09./22.09./29.09. und 06.10.2020, 18:30 bis 21:00 Uhr , Storchenzentrum in Bornheim
31.10. und 14.11.2020, Exkursionen 10:00 bis 15:00 Uhr

Weitere Infos entnehmen Sie beigefügtem Flyer .

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Deutsch-Französisches Glossar

Interaktives naturkundliches Glossar französisch-elsässisch-deutsch -pfälzisch für Naturführende / Glossaire dynamique des naturalistes français-allemand-dialectal

Das Projekt dient dem aktiven Austausch von Naturführenden beidseits der Grenze und ist partizipativ angelegt. Im Rahmen des innovativen Kleinprojektes wird – als Werkzeug zum Austausch – ein Glossar als interaktive Datenbank, mit nutzerfreundlicher Oberfläche als Website und Mobilversion aufgebaut, die während der Projektlaufzeit in Form von Partizipation getestet und durch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen bekannt gemacht wird. Das „Deutsch-französisches Wörterbuch für Natur- und Landschaftsführer/innen“ hilft im Umweltbereich die Sprachbarrieren abzubauen. Es ergänzt sinnvoll die vorhandenen Aktivitäten zur grenzüberschreitenden Zusammen-arbeit im Bereich Natur und Landschaft, ermöglicht grenzüberschreitende Begegnungen und Vertiefungen nicht nur für Spezialisten, sondern auch für interessierte Laien und letztlich die breite Öffentlichkeit, vertieft die natur- und landeskundlichen Kenntnisse über die Nachbarschaft jenseits der Grenzen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Förderung einer gemeinsamen  „oberrheinischen“ Identität.
Im ersten Schritt soll eine interaktive Datenbank aufgebaut werden, im zweiten
Projektabschnitt werden interaktive und partizipative Tests der Datenbank mit verschiedenen Zielgruppen wie Schulklassen verschiedener Altersstufen in d-f
Tandems, Naturführenden, Senioren, etc. durchgeführt.
Flankiert wird das Projekt durch Einbeziehung von Fachleuten (Naturkundler sowie Sprachenexperten) und zwei öffentliche Veranstaltungen.

Weitere Infos können Sie dem Flyer entnehmen.

Träger des Projekts: Bezirksverband Pfalz
Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Kleinprojektefonds Interreg V Oberrhein.

 

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Zertifizierte/r Natur- und Landschaftsführer/in „Zentraler Pfälzerwald“

Der Pfälzerwald bildet zusammen mit den Nordvogesen das größte geschlossene Waldgebiet Mitteleuropas und das erste grenzüberschreitende Biosphärenreservat der Europäischen Union. Große, unzerschnittene Waldgebiete, ein Waldanteil von über 70 %, zahlreiche Sandsteinfelsen und Felsenburgen, geringe Besiedlungsdichte, vielfältige Lebensräume aufgrund des hohen Anteils extremer Standortverhältnisse sowie eine vielgestaltige historische Kulturlandschaft machen die Einzigartigkeit dieses Großschutz-gebietes aus. Pfälzerwald und die ebenfalls teilweise zum Biosphärenreservat gehörende Weinstraße sind aber auch die wichtigsten Tourismusregionen der Pfalz. Diese unterschiedlichen Anforderungen erfordern verantwortungsvolles Handeln von den Bewohner*innen und Besucher*innen dieser Region.
Eine professionelle Umweltbildung sowie das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) schaffen die Voraussetzungen hierfür. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer*innen (ZNL) wirken daher vor allem in zwei Richtungen:

1.)  Aufbau und Unterstützung des nachhaltigen Tourismus durch Naturerlebnisführungen, als Kontaktpersonen und Betreuer*innen für einheimische und auswärtige Gäste
2.) Unterstützung der BNE im Pfälzerwald durch Bildungsangebote

ZNL sollten somit über fundierte pädagogische Kenntnisse und Fähigkeiten, über landes- und naturkundliches sowie ökologisches Wissen und darüber hinaus über ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, Teamgeist und Organisationstalent verfügen. Der Lehrgang hat zum Ziel, diese Aspekte zusammenzuführen und in die Praxis umzusetzen.

Teilnahmegebühr: 720.00 EUR
Teilnehmeranzahl: 8 – 16

Allgemeine Infos können Sie dem Flyer entnehmen.
Weitere Infos zum Stundenplan und Ablauf erhalten Sie telefonisch (06325 1800-241/242/243) oder per Mail (regioakademie@pfalzakademie.bv-pfalz.de).

Die Qualifizierung wird in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Hauenstein, Landesforsten Rheinland-Pfalz, dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, der POLLICHIA e.V. und dem NABU Annweiler / Hauenstein durchgeführt.

 

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